Fremde Nähe - ein Weg zum Gedenken und Besinnen


Eingebettet in die Grabfelder 318 und 319 des Öjendorfer Friedhofs liegen zehn Findlinge, die in gut lesbaren Lettern z.B. die Bezeichnung „Vater“ und „Mutter“, „Tochter“ und „Sohn“, „Freund“ und „Freundin“ tragen. Die Steine symbolisieren das Beziehungsgeflecht, in dem auch die hier beigesetzten Verstorbenen – Töchter und Söhne, Mütter und Väter unserer Stadt – gelebt haben. Die Grabfelder werden so zu einem Gedenkweg, insbesondere zum Gedenken an die hier bestatteten Menschen, für deren letzte Ruhestätte nicht die Angehörigen, sondern die Stadt und die Kirchen gesorgt haben. Der Gedenkweg soll zum Nachdenken anregen über die Umstände ihres Lebens und ihres Todes. Eine große Informationstafel am Beginn des Weges veranschaulicht dies.

 

 

Die Konzeption des Gedenkwegs ist von der Künstlerin Maximiliane von Dohnányi.