Geschäftsführung der Hamburger Krematorium GmbH hat die Ermittlungsbehörden über den Verdacht auf Unregelmäßigkeiten im Hamburger Krematorium informiert
Die Hamburger Krematorium GmbH als Betreiber des Hamburger Krematoriums hat die Polizei aufgrund eines Verdachts auf Unregelmäßigkeiten im Umgang mit Edelmetallrückständen aus Aschen eingeschaltet. Die sofort begonnenen Ermittlungen wurden und werden von der Hamburger Krematorium GmbH sowie dem vorherigen Betreiber, der Hamburger Friedhöfe -AöR-, unterstützt. Die Verdachtsmomente ergaben sich aus Überprüfungen, die die Hamburger Krematorium GmbH im Rahmen von Qualitätssicherung der Kremationsdienstleistung regelmäßig durchführt.
Derzeit sind die von der Untersuchung betroffenen Mitarbeiter bis auf Weiteres vom Dienst im Krematorium beurlaubt. Der Betrieb des Hamburger Krematoriums wurde am Montag mit neuer Bedienermannschaft aufgenommen.
Die Edelmetallrückstände bestehen überwiegend aus Zahngold, das in den Aschen in geringem Umfang enthalten ist. Der Umgang mit gefundenen Metallrückständen ist für die Mitarbeiter in einer Betriebsanweisung verbindlich geregelt:
- nur oberflächlich sichtbares Metall wird der Asche entnommen;
- es wird sicher verwahrt,
- der Erlös wird von der Hamburger Krematorium GmbH der Deutschen Kinderkrebshilfe gespendet.
Dieser Umgang ist bundesweit üblich. Es entspricht zugleich den Forderungen nach einem „würdevollen Umgang mit Verstorbenen" für das Zertifikat "geprüftes Krematorium", das das Hamburger Krematorium führt.
Geschäftsführer Wolfgang Purwin: „Wir stellen an die Arbeit unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hohe Anforderungen. Es darf nicht einmal kleinste Unregelmäßigkeiten im Umgang mit Verstorbenen geben, denn alle Angehörigen haben Anspruch darauf, dass die Feuerbestattung im Hamburger Krematorium stets einwandfrei abläuft. Ich unterstütze daher die Behörden in ihrem Auftrag, alle Vorkommnisse gründlich aufzuklären."
Hamburg, am 27.08.2010
