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ver.di Hamburg auf dem Ohlsdorfer Friedensfest 2020

11.00 bis 15.00 Uhr
09.08.2020
Bombenopfer-Mahnmal, Friedhof Ohlsdorf

75 Jahre ist der unsägliche Weltkrieg vorbei. Die Alliierten befreiten letztlich Europa und Deutschland aus den Fängen der Nazi-Terror-Herrschaft.  Für Deutschland war es eine Chance, neu zu beginnen, sich grundlegend aus den faschistischen und erzreaktionären Strukturen zu lösen, um eine freiheitliche Demokratie zu gestalten. Jedoch eine Stunde Null wurde es schließlich nicht. Rechtsextremes, völkisches und rassistisches Gedankengut und Handeln belasten bis heute das gesellschaftliche Leben und die politische Debatte.

Anlässlich dieses Jahrestages hätte das Ohlsdorfer Friedensfest 2020 sich mit diesem Thema gut leiten lassen. Jedoch wegen der Corona-Pandemie konnten die diesjährigen Gedenkwochen (vom 25.Juli bis 9.August) nicht in der üblichen Weise vorbereitet werden.

Dennoch lassen einzelne Bündnispartner*innen an einigen Tagen ggf. kleinere Veranstaltungen am Mahnmal für die Bombenopfer stattfinden. So wird auch dieses Jahr der nationalsozialistischen Opfer von Verfolgung, Unterdrückung, Krieg und Vernichtung gedacht.

Für ver.di Hamburg wird der Arbeitskreis Antirassismus am 9.August 2020 von 11:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr zum Abschluss der Gedenkzeit aktiv Wache am Mahnmal halten. Dazu wurde ein kleines Programm zusammengestellt, zu dem alle eingeladen sind, die sich an die gebotenen Abstandsregeln halten werden.

 

11:00 Uhr -  „Zehn Tage im Juli – Wie ich den Bombenkrieg auf Hamburg überlebte“

Vorstellung des neuesten Buchs von Günter Lucks (autobiografisch) und Harald Stutte. Günter Lucks beschreibt wie er als 14-Jähriger die Bombennächte der „Operation Gomorrha“ überlebte, aber seinen Bruder verlor.

Vorstellung und Würdigung: Armin Peter (verdi-Senior*innen)

Lesungen: Jutta Beckmann, Ruth Sanio-Metafides, Monika Roloff (ver.di Arbeitskreis Antirassismus)

 

12:00 Uhr - Offene Lesung gegen Krieg und Faschismus. Bringt lesenswerte Bücher mit!

14:00 Uhr - „Rassismus in Deutschland“ - Diskussion zur aktuellen Situation und zu gegenwärtigen Vorfällen im politischen Leben.                                                                                                                                                   .

Podium und Moderation: Jutta Beckmann und Monika Roloff (ver.di Arbeitskreis Antirassismus)                                                                                                                           

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen oder Organisationen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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