Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Thema dieses neuen Newsletters, das mich zum Nachdenken gebracht hat, ist der Weg zur plastikfreien Stadt. Als mir meine Kollegin Petra Ulrich die Zahl von 128.000 Pflanztöpfen nannte, die nun wiederverwertet werden, türmten sich vor meinem inneren Auge Stapel von Pflanztöpfen auf. Ich musste an die Stapel von Eierkartons denken, die ich immer wieder zum Eierstand auf dem Markt zurückbringe. Und ich fragte mich, warum wir nicht längst auch die Plastiktöpfe der Pflanzen wiederverwenden. Schließlich ist Plastik viel umweltschädlicher als die Pappe der Eierkartons. Versuch macht klug: Also habe ich nach dem nächsten Pflanzenkauf die Plastiktöpfe nicht weggeworfen, sondern zum Blumenstand zurückgebracht. Und die Töpfe wurden gerne angenommen. Petra Niebuhr, meine Kollegin aus dem Einkauf, hat ähnliche Erfahrungen gemacht: Ihre Anrufe bei den Lieferanten, ob sie die Plastiktöpfe zurücknehmen könnten, stießen auf offene Ohren: Denn die Töpfe sind in den Gärtnereien immer Mangelware. Also eine absolute WIN-WIN-WIN-Situation: für die Produzierenden, die Konsumenten und die Umwelt. Eine schöne Inspiration aus der Arbeitswelt für den privaten Alltag. Vielleicht probieren Sie es auch mal aus?

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Spätsommer!

Ihre Hedda Scherres

 

THEMEN DIESER AUSGABE

> NEU GESTALTET: Grab von Uwe Seeler
> NACHHALTIGKEIT: Recycling von Pflanztöpfen
> FRIEDHOF OHLSDORF: Neue Anlage für Baumgräber eröffnet
> AUSBILDUNG: Die Pflanze des Monats: der Storchschnabel
> OHLSDORF BEWEGT!: Märchen in Kapelle DREI
> JUBILÄUM: 60 Jahre Elbe-Werkstätten  
> KAPELLE DREI: Yoga-Kurse im Herbst

 

Grab von Uwe Seeler

Neue „Garderobe” für HSV-Schals

Vor gut einem Jahr wurde Uwe Seeler beerdigt und die Anteilnahme der Fans ist nach wie vor groß. Anlässlich des ersten Todestages wurde der Weg zum Grab befestigt, eine Uwe-Seeler-Bank aufgestellt sowie eine Ablagefläche mit HSV-Raute eingerichtet. Neu ist auch ein Gatterzaun als „Garderobe” für HSV-Schals - er wird bereits reichlich von den Fans genutzt. Das Grab unweit des Wasserturms auf dem Ohlsdorfer Friedhof (Lage O27 37-38) ist zu einem Treffpunkt für Uwe-Seeler-Fans aus nah und fern geworden.

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HAMBURGER FRIEDHÖFE

Auf zur plastikfreien Stadt

Recyceln statt wegwerfen! Auch wir von den Hamburger Friedhöfen haben uns gefragt, wie wir den Plastikverbrauch reduzieren können. Schnell waren die Einweg-Pflanztöpfe im Visier, in denen die Pflanzen für die Grabbepflanzung angeliefert werden. Die Lösung war schnell gefunden: Die Lieferanten nehmen die leeren Plastiktöpfe wieder mit und verwenden sie erneut. Insgesamt konnten so 128.000 Einweg-Pflanztöpfe eingespart werden. Mit dieser Einsparung haben die Hamburger Friedhöfe „Stufe 1 auf der Erfolgsskala der Initiative Plastikfreie Stadt“ erreicht und eine entsprechende Auszeichnung erhalten.

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128.000

Pflanztöpfe 

von 5

Lieferanten

Level 1

der Initiative plastikfreie Stadt erreicht

 

Neue Grabanlage

OHLSDORFER BAUMGRÄBER

„Die letzte Ruhe unter Bäumen“ wird immer beliebter. Eine neue Anlage für Baumgräber auf dem Ohlsdorfer Friedhof ist nun fertiggestellt. Sie befindet sich unterhalb der Kapelle 12 im Planquadrat BH 61, also im Linne-Teil des Parkfriedhofs. Alle Informationen über die schöne neue Anlage finden Sie auf unserer Website unter Grabkauf Online.

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Azubi-Aktion: Pflanze des Monats

Der Balkan-Storchschnabel

Der Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum), ist eine bemerkenswerte Pflanze mit vielfältigen Eigenschaften, die ihn zu einem echten Hingucker in Gärten, Parks und naturnahen Landschaften machen. Seine Beliebtheit unter Gärtnerinnen und Gärtnern ist nicht verwunderlich, denn der Balkan-Storchschnabel ist nicht nur äußerst attraktiv, sondern auch äußerst pflegeleicht.

Herkunft und Verbreitung:Der Balkan Storchschnabel ist eine mehrjährige Pflanze, die ursprünglich aus den Gebirgsregionen Südosteuropas stammt. Er ist hauptsächlich in Ländern wie Bulgarien, Serbien, Griechenland und Albanien beheimatet. Aufgrund seiner Robustheit und Anpassungsfähigkeit hat sich der Balkan Storchschnabel jedoch in vielen Teilen der Welt als beliebte Zierpflanze etabliert.

Besondere Merkmale

Aromatisches Laub: Der Balkan-Storchschnabel zeichnet sich durch sein duftendes Laub aus, das bei Berührung einen angenehmen, leicht zitronigen Geruch verströmt.
Bodendecker und Unkrautunterdrücker: Balkan-Storchschnabel wird aufgrund seines natürlichen Habitus gerne als Bodendecker im Garten eingesetzt. Er erreicht Wuchshöhen zwischen 30 und 45 Zentimetern und bildet dichte grüne Teppiche aus, die Unkrautwachstum unterdrücken können. Diese Eigenschaft macht den Balkan Storchschnabel zu einem idealen Partner für die Gestaltung pflegeleichter Gärten oder Gräber.
Blütenpracht: Während der Blütezeit, die üblicherweise von Juli bis August andauert, trägt der Balkan-Storchschnabel hübsche Blüten in verschiedenen Farben, darunter zartes Rosa, kräftiges Magenta und strahlendes Weiß. Diese Blüten ziehen zahlreiche Insekten an.
Winterhärte: Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften des Balkan-Storchschnabels ist seine Winterhärte. Selbst in kalten Klimazonen bleibt die Pflanze oft grün und übersteht auch härtere Winter problemlos.

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof findet man den Balkan-Storchschnabel z.B. auf der Paargrabstätte bei den Wasserspielen (BM72), wo Geranium gracile 'Sirak' und Geranium psilostemon 'Patricia' vorkommen.

Text und Foto: Phillip Wolters (Auszubildender 3. Lehrjahr) 

 

OHLSDORF BEWEGT

Märchen in Kapelle DREI

 Märchen sind zeitlos und ortsungebunden und sind somit bis heute aktuell und berührend. Einen Einblick bieten die Märchenerzählerinnen Anja Lohmeyer, Anja Wallbaum und Johanna Balks am 27.8. in Kapelle DREI. Begleitet werden sie von Harfen- und Geigenmusik. Los geht es um 16 Uhr.

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Jubiläum

60 Jahre Elbe-Werkstätten

Ein Jubiläum der besonderen Art: Seit 60 Jahren unterstützen uns die Kolleginnen und Kollegen der Elbe-Werkstätten (ehemals Winterhuder Werkstätten) auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Damit ist die Einsatzstelle in Ohlsdorf der älteste Arbeitsplatz außerhalb der Werkstätten. Ein herzliches „Dankeschön“ für die großartige Unterstützung seit 1963!

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Kapelle DREI

Neue Yoga-Kurse im Herbst

Ab Oktober gibt es wieder Yoga in Kapelle DREI. Die erfahrene Yogalehrerin Ksenija Laginja bietet an acht Samstagen und Sonntagen in Kapelle DREI  insgesamt vier Yogakurse an. Die Anmeldung läuft ab sofort. Die genauen Infos gibt es auf unserer Website:

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