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Liebe Leserin, lieber Leser,

in den vergangenen Wochen wurden zwei neue Grabanlagen auf dem Parkfriedhof Ohlsdorf eröffnet: Quelle der Hoffnung und Mediterraner Garten. Beide Orte zeichnen sich durch besondere gestalterische Details aus – etwa die Wasserschale mit sanften Wellen in der Quelle der Hoffnung, die das Werden im Vergehen symbolisiert.

Die neuen Anlagen befinden sich im Cordes-Teil des Friedhofs, nahe Kapelle 2, und sind vom Haupteingang sowie dem Verwaltungsgebäude aus bequem zu Fuß erreichbar. Genau dorthin führte mich ein Spaziergang während meiner Mittagspause – und der Besuch hat sich gelohnt.

Vor Ort wird deutlich, wie stimmig sich die beiden Bereiche in das bestehende Friedhofsbild einfügen. Friedhofsplaner Torsten Herbst ließ sich bei der Gestaltung unter anderem von der Anordnung historischer Grabstätten in Reihen sowie der Formensprache der historischen Grabmale im Umfeld inspirieren. So entstanden Gemeinschaftsanlagen, die sich harmonisch in das Gesamtbild aus Einzel- und Familiengräbern einbetten – und dabei dennoch ganz eigene Akzente setzen.

Vielleicht ist das auch eine Idee für Ihren nächsten Herbstspaziergang. Ein Besuch lohnt sich!

Ihre Hedda Scherres

 

THEMEN DIESER AUSGABE

> NEUE PARANLAGE: Mediterraner Garten 
> ALTER FRIEDHOF FINKENWERDER: Pflegeeinsatz des Volksbunds
> FORUM OHLSDORF: Benefizkonzert mit Musik
> KAPELLE EINS: Fachtagung für Nachhaltigkeit
> PARKFRIEDHOF ÖJENDORF: Naturgräber am Schleemer Bachtal
> SAVE THE  DATE: Happy End Info Messe

 

Parkfriedhof Ohlsdorf

Neue Paar-Anlage: Mediterraner Garten

Unsere neue Paar-Anlage unweit der Kapelle 2 auf dem Parkfriedhof Ohlsdorf (Lage R18/19) ist von mediterranen Gärten inspiriert. Schon im Frühjahr erwachen die Blüten vieler Frühlingsblumen, und der Duft von Thymian und Lavendel erfüllt im Sommer bis in den Herbst hinein die Luft und weckt Reiseerinnerungen. Die Pflege der Anlage liegt in den Händen der Ohlsdorfer Friedhofsgärtner. Mehr Informationen finden Sie in der Broschüre „Letzte Ruhe Ohlsdorf“ auf Seite 36.

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ca. 400 m²

Fläche des
mediteranen Gartens 

753

gepflanzte Stauden

3.240

Blumenzwiebeln

 

Alter Friedhof Finkenwerder

Ehrenamtliche Helfer gesucht!

Am Sonntag, 28. September, findet ab 12 Uhr auf dem Alten Friedhof Finkenwerder ein Pflegeeinsatz der Jugendgruppe des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. statt. Der Verein freut sich über ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und stellt vor Ort  seine Arbeit vor. Auch der Verein Finkenwerder Geschichtswerkstatt, der die Fritz-Schumacher-Kapelle aus dem Jahr 1927 nutzt, wird die Türen an diesem Tag öffnen und seine Ausstellung zugänglich machen.

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Azubi-Aktion: Pflanze des Monats

Japanischer Staudenknöterich

Der japanische Staudenknöterich (Fallopia japonica) gehört zur Familie der Knöterichgewächse. Seine Geschichte begann im 19. Jahrhundert (um 1825), als der bayrische Arzt Phillip Franz von Siebold die Pflanze nach Europa gebracht hat. Er wurde als Zierpflanze und Futterpflanze verwendet.

In der traditionellen japanischen Medizin wird der japanische Staudenknöterich (Hu Zhang) als Heilpflanze für die Behandlung von unter anderem Entzündungen und Hautproblemen genutzt.

Der Fallopia japonica erkennt man an seinen hohen, rotbraungefleckten Stängeln und an seinen bis zu 20cm langen eierförmigen Blättern. Des Weiteren erscheint im Juli bis September ein weißer bis hellrosa rispenförmiger Blütenstand. 

Mit einer Wuchshöhe von bis zu 3 Metern, einem Austrieb ab 1-1,5cm Wurzellänge, einer bis zu 3 Meter tiefen und 7 Meter seitlichen Wurzel und einer Wuchsgeschwindigkeit von bis zu 30 cm pro Tag gehört er zu den „Top 100 invasivsten Arten der Welt“ (und liegt auf der Top 37). Auf dem Parkfriedhof Ohlsdorf breitet sich der Staudenknöterich stark aus und eine Gefahr für die heimischen Flora und Fauna dar.

Tatsächlich ist der Staudenknöterich in Japan keine invasive Pflanze, da dort natürliche Feinde, wie Insekten und Pilze, vorhanden sind.

Elias vom Freiwilligen ökologischen Jahr (FöJ)

 

FORUM OHLSDORF

Benefizkonzert mit Musik von Boris Kosak

Am 26. 9. 2025 verwandelt sich die Fritz-Schumacher-Halle in einen Konzertsaal. Julia Appel (Sopran), Juan Luis Alberto Amarilla (Gitarre) und Boris Kosak (Klavier) laden zu einem Abend voller musikalischer Tiefe, persönlicher Begegnungen und gelebter Solidarität ein. Die Einahme aus den Tickets (15 EUR) gehen zu Gunsten des Vereins "Bürger helfen Bürgern e. V. Hamburg". 

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Fachveranstaltung in KapelleEINS

Mehr Nachhaltigkeit im Bestattungswesen

Am 29.10.2025 findet von 9:30 bis 16:30 Uhr die Fachveranstaltung “Letzte Wege neu gedacht - zukunftsfähiges Bestattungswesen gemeinsam gestalten” in KapelleEINS auf dem Parkfriedhof Ohlsdorf statt. Veranstalter ist der Trägerverein KuBus e.V. der Initiative Plastikfreie Stadt. Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende von Friedhofsgewerken. Alle Infos -auch zur Anmeldung - im Link:

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PARKFRIEDHOF ÖJENDORF

Naturgräber am Schleemer Bachtal erweitert

Eingebettet in die schöne Naturkulisse des Schleemer Bachtals im Osten des Parkfriedhofs Öjendorf erfreut sich die Grabanlage für Urnen großer Beliebheit. Ein markanter Blickpunkt ist die die Blumenwand mit farbigen Vasen, und den Wandstelen mit den Flächen für Messingschilder, in die die Namen der Verstorbenen eingraviert werden können. Die Anlage wurde nun erweitert und steht weiterhin für den Abschluss von Vorsorgen und für Beisetzungen bereit. 

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FORUM OHLSDORF

Save the date: happy END info-messe

Am Sonntag, den 2.11.2025 (11-17 Uhr) öffnet das Forum Ohlsdorf wieder seine Pforten für die "happy END info-messe“. Gemeinsam mit Ausstellenden aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland können sich die Besucher:innen unverbindlich einen Überblick u.a. über diese Themen verschaffen: Bestattungen/Bestattungsformen, Hospiz- und Palliativversorgung, Sterbe- und Trauerbegleitung, Vorsorge, Pflege im Alter.

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