Azubi-Aktion: Pflanze des Monats
Japanischer Staudenknöterich
Der japanische Staudenknöterich (Fallopia japonica) gehört zur Familie der Knöterichgewächse. Seine Geschichte begann im 19. Jahrhundert (um 1825), als der bayrische Arzt Phillip Franz von Siebold die Pflanze nach Europa gebracht hat. Er wurde als Zierpflanze und Futterpflanze verwendet.
In der traditionellen japanischen Medizin wird der japanische Staudenknöterich (Hu Zhang) als Heilpflanze für die Behandlung von unter anderem Entzündungen und Hautproblemen genutzt.
Der Fallopia japonica erkennt man an seinen hohen, rotbraungefleckten Stängeln und an seinen bis zu 20cm langen eierförmigen Blättern. Des Weiteren erscheint im Juli bis September ein weißer bis hellrosa rispenförmiger Blütenstand.
Mit einer Wuchshöhe von bis zu 3 Metern, einem Austrieb ab 1-1,5cm Wurzellänge, einer bis zu 3 Meter tiefen und 7 Meter seitlichen Wurzel und einer Wuchsgeschwindigkeit von bis zu 30 cm pro Tag gehört er zu den „Top 100 invasivsten Arten der Welt“ (und liegt auf der Top 37). Auf dem Parkfriedhof Ohlsdorf breitet sich der Staudenknöterich stark aus und eine Gefahr für die heimischen Flora und Fauna dar.
Tatsächlich ist der Staudenknöterich in Japan keine invasive Pflanze, da dort natürliche Feinde, wie Insekten und Pilze, vorhanden sind.
Elias vom Freiwilligen ökologischen Jahr (FöJ)
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