Auftaktveranstaltung in Kapelle 1
Der Ohlsdorfer Friedhof als größter Parkfriedhof der Welt war schon seit seiner Gründung nicht nur letzte Ruhestätte für die Verstorbenen, sondern Begegnungsstätte für die Lebenden, Erholungs- und Grünraum. Da auf ihm immer weniger Fläche für Beisetzungen benötigt wird, verlagert sich seine Bedeutung in Richtung Park und erholsamer Naturraum für die Lebenden. Gleichzeitig wird er weiter Friedhof bleiben. Um beides miteinander zu verbinden und ihn für neue Angebote an alle Bürgerinnen und Bürger zu öffnen, werden neue Akteure und neue Aktivitäten gebraucht. Die Schaffung des Parkmanagements ist einer dieser Impulse.
Im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie Ohlsdorf 2050 sammelten Fachleute, Bürgerinnen und Bürger in einem umfangreichen Beteiligungsverfahren Ideen, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Eine dieser Ideen bestand darin, die bereits jetzt stattfindenden Aktivitäten zu bündeln, die Akteure zusammenzuführen und neue zu gewinnen. Ulrike Arnold und Marc Templin sind die Lotsen für diese Menschen und Institutionen und steuern nun diesen Teil der Entwicklung zur Parkfläche.
Am letzten Donnerstag, den 7. Juni 2018 stellten sich die beiden bei den Bürgerinnen und Bürgern, die sich am Projekt beteiligt hatten, sowie Aktive aus dem Stadtteil vor. Jacqueline Tillmann vom Verein KulturKleinBorstel, stellte das Programm in der KulturKapelle6 vor. Der Schauspieler Sebastian Dunkelberg führte durch das Programm. Bis in den späten Abend hinein tauschten die Eingeladenen Ideen aus und intensivierten die Netzwerk-Kontakte.
Ohlsdorf 2050 ist ein gemeinsames Projekt der Behörde für Umwelt und Energie und der Hamburger Friedhöfe -AöR- und wird durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.
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