Im Mittelpunkt stehen seine eigenen melodischen Klavierkompositionen – Musik, die unmittelbar wirkt: mal still und fast schwerelos, mal sehnsuchtsvoll, mal kraftvoll und mitreißend. Musik, die keine Vorkenntnisse verlangt, sondern direkt über Melodie und Gefühl funktioniert.
Zwischen den Stücken liest Boris Kosak kurze Geschichten und Gedanken aus seinem Buch „Zwischen den Tönen“. Darin erzählen die Melodien selbst von ihrem Leben – mal verträumt, mal selbstironisch, mal begeistert oder empört. Kleine Szenen von zwei oder drei Minuten, die die Musik nicht erklären, sondern ihr eine zweite, überraschende Ebene geben.
In der Fritz-Schumacher-Halle kommt eine weitere Dimension hinzu: Die Tänzerin Katerina Kubitz greift ausgewählte musikalische Momente auf und übersetzt sie in Bewegung. Ihre Auftritte machen das, was in der Musik nur zu ahnen ist, plötzlich sichtbar – intensiv, körperlich und manchmal fast schwerelos.
So entsteht ein Abend aus Musik, Sprache, Bewegung und Inszenierung, der immer wieder zwischen großer Nähe und überraschender Wirkung wechselt.
Im Rahmen des Konzerts treten außerdem zwei junge Talente aus dem Kreis der Kulturpatenschaften powered by Bürger helfen Bürgern e. V. auf.
Ein Abend für Menschen, die schöne Melodien lieben – und die ein Konzert nicht nur hören, sondern wirklich erleben möchten.
Veranstalter:
Boris Kosak